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„Denn wer weiß nicht, dass die Unkenntnis der Vergangenheit oft zu großen Irrtümern in der Gegenwart führt und dass aus Irrtümern Streitigkeiten und Hass und daraus viele andere Übel entstehen? Diesen scheint der abzuhelfen, der von den früheren Ereignissen das Dunkel nimmt und ihre Kenntnis den Menschen wieder vermittelt.“

Ubbo Emmius, 1598:
Friesische Geschichte, Bd. 2, 161;
aus dem Lateinischen von Erich von Reeken,
Frankfurt am Main 1981.




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Eintritt frei!


Liebe Auricher Museumsfreunde,

herzlich laden wir Sie ein, am Sonntag, dem 20. Mai 2012, den Tag der Offenen Tür im Historischen Museum und MachMitMuseum Aurich, mit uns zu feiern! Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

 

ab 11 Uhr

Begrüßung zum Internationalen Museumstag 2012

Welt im Wandel – Museum im Wandel

Finissage der Ausstellung Einblicke – Was ist Museum? Die Ausstellung hat gezeigt, was sonst im Verborgenen geschieht. Wir stellen vor, was bleibt und berichten von unseren Erfahrungen.

Welt im Wandel – Musik im Wandel

Es musizieren Karolin und Alexandra Löbker, Schülerinnen der Klavierlehrerin Natalie Kuhn (Kreismusikschule Aurich)


ab 12 Uhr

Caféstube
Museumscafé des Fördervereins für das Historische Museum

ab 14 Uhr

Welt im Wandel – Sport im Wandel
Die Zeitreise mit Reenste Cornelis und Katja Druivenga führt in die Ausstellung 150 Jahre Turnen in Aurich
Kommen Sie sportlich, um von sportlichen Kulturgesichtern in eine höchst sportive Stadtgeschichte entführt zu werden!

15 Uhr

Museum im Wandel – Vom Museumsverein zum Förderverein
Der Vorstand erinnert an Anfänge und Entwicklungen. Mitglieder und Freunde treffen sich zum Gespräch im Museumscafé.

15.30 Uhr

Welt im Wandel – Kriegsende und Frieden in Aurich
Unter dem Motto Schüler führt Schüler stellt Jan Reuß die Ereignisse zum Kriegsende im Mai 1945 in Aurich vor.



Neue Wechselausstellung

 


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50 Jahre Turnen in Aurich


1862 als Männerturnverein gegründet, steht der MTV in der Tradition der Deutschen Turnbewegung und geht wie andere Turnvereine zurück auf den nicht unumstrittenen „Turnvater Jahn“. Friedrich Ludwig Jahn hatte das Turnen – seinem Lehrer Johann Christoph Friedrich Gutsmuths folgend – in den Dienst der nationalen Wehrerziehung gestellt.
Auch in Aurich blieb die Turnbewegung von politischen Einflüssen nicht unberührt. Die Ausstellung zeigt, wo bewusst andere Entscheidungen getroffen und neue Entwicklungen gefördert wurden: die Gründung der freiwilligen Turnfeuerwehr 1885, die Einführung des Frauenturnens 1907 und des Coronarsports für Herzpatienten 1982. Sportlicher Eifer und die Freude am Sport dokumentieren sich in Texten, Bildern und Exponaten aus dem Besitz der Vereinsmitglieder.

Das Historische Museum Aurich zeigt Gegenstände, Schriftstücke und Fotografien zur Sportgeschichte.
Die Ausstellung ist zusammengestellt zum 150. Jubiläum des MTV Aurich.
Sie wird gezeigt bis zum 9. September 2012.







 

Auricher Frauenwochen - Ausstellungseröffnung


Das Historische Museum Aurich zeigt Schriftstücke und Fotografien zum Bildungsweg der ersten deutschen Frauenärztin. Die Ausstellung ist zusammengestellt anlässlich des Frauenortes Niedersachsen 2012 in Pewsum. Sie wird gezeigt bis zum 5. November 2012.

Hermine Heusler-Edenhuizen
Ostfriesin mit Abitur und Doktortitel


Im Rahmen der 22. Auricher Frauenwochen wurde am Samstag, dem 17. März 2012, mit 70 Gästen die Ausstellung „Hermine Heusler-Edenhuizen – Die erste Ostfriesin mit Abitur und Doktortitel“ eröffnet. Unter den Gästen konnte Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst die  Gleichstellungsbeauftragten Hannelore Jürgler, die die Gemeinde Pewsum vertrat, Frauke Jelden und Birgit Ehring-Timm sowie die aus Hannover angereiste Leiterin der Geschäftsstelle des niedersächsischen Landesfrauenrats Antje Peters sowie Gabriele Beckmann vom Zentrum für Frauengeschichte in Oldenburg begrüßen.

Die stellvertretende Landrätin Antje Harms wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass die ersten Abiturientinnen und Studentinnen zu Vorbildern für die Entwicklung der Mädchen- und Frauenbildung wurden. Mehr als 50 Prozent der Studienanfänger seien heute weiblich, nicht nur deshalb sollte den Frauen in der Präsentation von Geschichte der ihnen zustehende Platz eingeräumt werden.

Dr. Heyo Prahm wies im Besonderen darauf hin, dass die Diskussionen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf den Erinnerungen seiner Großtante Dr. Hermine Heusler-Edenhuizen eine erstaunliche Aktualität geben. Ihr Leben und Wirken sei, wie sie es selber in ihren Lebenserinnerungen formuliert hat, „ein Durchbruch durch Vorurteile“ gewesen.

Wie es im Hause Heusler-Edenhuizen wöchentliche Hausmusikabende gab, so spielten die 12-jährige Inga Buth und ihr Lehrer Arthur Prax klassische Musik auf der Geige.

Den Einführungsvortrag hielt Museumsleiterin Brigitte Junge und nahm die Besucher und Besucherinnen mit in die Geschichte der Mädchen- und Frauenbildung um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert.


Weitere aktuelle Sonderausstellung



Einblicke - Was ist Museum?

Die Ausstellung zeigt, was sonst im Verborgenen geschieht. Sammeln, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln sind die Aufgaben eines Museums. Jetzt werden sie beim Rundgang durch die Alte Kanzlei am Beispiel erläutert. Wie kommen die Totenkleider ins Museum? – Antworten auf diese und weitere Fragen stehen auf 13 goldenen Würfeln.

Objekte werden für die Sammlungen geschenkt, geliehen oder erworben. Fürs Museum wertvoll werden kostbare, aber auch alltägliche Gegenstände, wenn sie wissenschaftlich erfasst, regional und zeitlich eingeordnet und gepflegt sind. Als kulturelles Erbe sollen sie lange unversehrt erhalten bleiben.

Die umfassendste Museumsaufgabe ist das Ausstellen der Sammlungen. Mit Objekten wird Geschichte erzählt. Wichtig dabei ist das Zusammenspiel von Inhalt und Gestaltung. Dem Museumsbesucher werden Informationen zu den Objekten in Texten und Führungen angeboten.

Das Museum ist Aufbewahrungsort und Bildungsstätte. Im Historischen Museum Aurich wird das kulturelle Erbe der Stadt erforscht. Die Ergebnisse stehen anderen Museen, Schulen, der Forschung und in erster Linie den Museumsbesuchern zur Verfügung. Mit der Ausstellung gewähren die Museumsmacher jetzt einen Blick hinter die Kulissen.

Noch bis zum 20. Mai 2012!